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Wasser-Sparen-Special

In deutschen Haushalten werden täglich im Durchschnitt 124 Liter Trinkwasser pro Kopf verbraucht. Lediglich 4% davon werden auch tatsächlich zum Trinken oder zur Essenszubereitung genutzt. Dagegen schlagen mit stolzen zwei Dritteln die Körperpflege (36%) und die Toilettenspülung (27%) zu Buche.

Obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland seit 1990 um fast ein Sechstel gefallen ist (von 147 auf 124 Liter), verschwindet immer noch ein unverhältnismäßig großer Anteil dieses kostbaren und teueren Lebensmittels in die Kanalisation. Dabei können schon kleine Maßnahmen den Verbrauch radikal senken.

In diesem Special zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf, kostbares Trinkwasser einzusparen.

  • beim Baden
  • Baden

    AltenativeBildbeschreibung
    Quelle: LAUFEN, ILBAGNOALESSI DOT

    Gönnt man sich ein Vollbad, steigt der Wasserkonsum, je nach Wannengröße, auf 150 bis 200 Liter. Damit liegt ein Vollbad über dem Durchschnitt des täglichen Pro-Kopf-Verbrauchs und sollte als Luxus betrachtet werden.

    Diesen Luxus genießen und dabei trotzdem Wasser sparen, kann man mit sogenannten Körperformwannen. Diese ergonomisch geformten Wannen sind bequem, nehmen meist weniger Platz im Bad ein und fassen im Durchschnitt 15 - 25 Liter weniger Wasser.

    AltenativeBildbeschreibung
    Quelle: Keramag
  • beim Duschen
  • Duschen

    Kaldewei Ladoplan
    Quelle: Kaldewei, LADOPLAN

    Bei der morgendlichen Dusche liegt der Trinkwasserverbrauch im Durchschnitt bei etwa 40 Liter. Diese Wassermenge gilt für einen Duschgang unter konstant fließendem Wasser.

    Wer beim Einseifen oder Haarewaschen das Wasser kurz abstellt, kann die Hälfte des Wasserverbrauchs einsparen. Bequem sind da Duschköpfe, die mit einer Wasserstopp-Taste ausgerüstet sind. Mit einem einfachen Knopfdruck kann der Duschstrahl abgeschaltet und wieder eingeschaltet werden.

    Wem das Abschalten des Wassers zu radikal erscheint, findet Alternativen. Moderne Sparduschköpfe benutzen verschiedenste Techniken, den Duschstrahl effektiver zu machen.

    Quelle: illbruck Sanitärtechnik

    Eine Technik besteht darin, dem Duschstrahl Luft beizumischen. Dies hat zur Folge, dass zum einen weniger Wasser durchgelassen wird, zum anderen wird der Duschstrahl dadurch weicher und steigert somit das Duschvergnügen.

    Bei der neuesten Technik wird durch spezielle Düsen im Duschkopf der Wasserdruck in eine Beschleunigung der Wassertropfen umgesetzt. Ergebnis ist ein Duschstrahl mit hoher Spülwirkung und sparsamem Wasserverbrauch.

  • mit dem Einhandmischer
  • Einhandmischer

    Zu den wassersparenden Produkten, die im modernen Bad bereits weitgehend etabliert sind, zählen die Einhandmischarmaturen.

    Im Gegensatz zu Zweigriffarmaturen lassen sich Einhandmischarmaturen wesentlich schneller öffnen und schließen und auch die gewünschte Wassertemperatur ist schneller einstellbar. So geht beim Einstellen der Wunschtemperatur nur wenig Wasser verloren.

  • mit dem Strahlregler
  • Strahlregler

    Kostengünstig und einfach zu installieren sind sogenannte Strahlregler oder Durchflussbegrenzer. An die entsprechende Armatur angeschraubt, verringern sie den Wasserverbrauch und damit auch die Energiekosten.

    In modernen Armaturen sind solche Elemente aber bereits in der Konstruktion integriert. So können Sie den Wasserbrauch auf bis zu 5,8 l/Min. reduzieren.

  • mit Thermostatarmaturen
  • Thermostatarmaturen

    Höchsten Komfort und Effizienz bieten moderne Thermostatarmaturen – vor allem beim Duschen. Bei diesen Armaturen lässt sich die Wassertemperatur vorher auf die Gradzahl genau einstellen.

    Der eingebaute Sensor regelt die Mischung von Kalt- und Warmwasser und gewährleistet somit eine konstante Duschtemperatur, verhindert eine Verbrühung durch zu heißes Wasser oder die unangenehme kalte Dusche.

  • bei der Toilettenspülung
  • Toilettenspülung

    Ein Drittel des Trinkwasserverbrauchs in privaten Haushalten rieselt mit der Toilettenspülung durch unsere Abflussrohre. Ältere Toilettenspülungen verschlingen bei jeder Betätigung im Durchschnitt 9-14 Liter - ein Verbrauch, der deutlich gesenkt werden kann.

    Die zwei Spülsysteme – Spülkästen und Druckspüler – gibt es mittlerweile in der wassersparenden Variante. So verfügen wassersparende Spülkästen zusätzlich über eine Stop-Taste oder auch eine Kurzspülstaste. Moderne Druckspüler sind heute wesentlich leiser als ihre Vorgänger und reagieren auf kurzes Antippen oder längeres Drücken. Je nach Länge der Betätigung fließt mehr oder weniger Spülwasser.

    Mit der 2-Mengen-Spültechnologie lassen sich im Vergleich zu konventionellen Spülsystemen bis zu 50% Wasser einsparen. Hier kann der Nutzer zwischen einer kleinen (3-4 Liter) und großen (6 Liter) Spülmenge wählen und zusätzlich die manuelle Start/Stopp-Funktion nutzen. Noch mehr Wasser spart man mit einem innovativen Adapter, der die große Spülmenge auf 4,5 l begrenzt.


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